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Vorsorge

"Ich möchte beerdigt werden wie ich gelebt habe"
Winston Churchill 1946

Die Beschäftigung mit dem Tod, besonders mit dem eigenen Sterben, wird von den meisten Menschen vermieden. Ebenso ist die Bestattungsvorsorge ein Thema, das den meisten wenig behaglich erscheint.

 

Doch wer schon einmal ein Erlebnis auf einer Beerdigung hatte und zu sich selbst sagen musste "Das hätte der Verstorbene nie so gewollt" macht sich Gedanken über seine eigene Beerdigung.

 

Das Gespräch über diesen Themenkreis, das zeigt unsere Erfahrung als Bestatter, ist ein Gespräch, das zunächst mit vielen Vorbehalten geführt wird. Je länger aber das Gespräch dauert, desto mehr Fragen tauchen auf und es entwickelt sich eine Unterhaltung über existentielle Fragen. Vielen Menschen wird im Verlauf dieses Gespräches bewusst, dass sie ganz bestimmte Vorstellungen von der eigenen Bestattung haben. Viele wünschen sich eine bestimmte Bestattungsart, eine bestimmte Musik zur Trauerfeier oder auch eine bestimmte Formulierung auf dem Grabstein.

 

Dass diese Wünsche in der Praxis häufig nicht realisiert werden, liegt daran, dass die Angehörigen die Wünsche nicht kennen oder nicht finanzieren können oder wollen.

Es ist also notwendig bereits zu Lebzeiten seinen Willen schriftlich niederzulegen. Aus diesem Grund gibt es die Vorsorge.

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